Sunday, December 10, 2006

Der Star

Indem der das Bild einer möglichen Rolle in sich konzentriert, konzentriert der Star -d. h. die spektakuläre Darstellung des lebendigen Menschen - diese Banalität.



Der Stand eines Stars ist die Spezialisierung des scheinbaren Erlebten, ist das Objekt der Identifizierung mit dem seichten, scheinbaren Leben, welches die Zerstückelung der wirklich erlebten Produktionsspezialisierungen aufwiegen soll.




Die Stars sind da, um unterschiedliche Typen von Lebensstilen und Gesellschaftsauffassungen darzustellen,





denen es global zu wirken freisteht.



Sie verkörpern das unzugängliche Resultat der gesellschaftlichen Arbeit,



indem sie Nebenprodukte dieser Arbeit mimen, die als deren Zweck magisch über sie erhoben werden: die Macht und die Ferien, die Entscheidung und der Konsum, die am Anfang und am Ende eines unbestrittenen Prozesses stehen. Dort personalisiert sich die Regierungsgewalt zu einem Pseudostar, hier läßt sich der Star des Konsums als Pseudogewalt über das Erleben durch Plebiszit akklamieren. Aber diese Aktiviätten des Stars sind sowenig verschiedenartig wie wirklich global.

Der als Star in Szene gesetzte Agent des Spektakels ist das Gegenteil, der Feind des Individuums,



an sich selbst ebenso offensichtlich wie bei den anderen. Indem er als Identifikationmodell




ins Spektakel übergeht,





hat er auf jede autonome Eigenschaft verzichtet, um sich selbst mit dem allgemeinen Gesetz des Gehorsams gegenüber dem Lauf der Dinge
zu identifizieren.


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